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Hier findest du alle wichtigen Begriffe zum Thema
Investment bei tokenstreet einfach und verständlich erklärt

Häufige FragenGlossarInvestmentkriterien
Ausschüttung

Ausschüttungen sind Zahlungen vom Unternehmen an seine Anteilseigner. Je nach Gesellschaftsform kann die Ausschüttung unterschiedliche Namen haben. Ausschüttung ist der Oberbegriff für den Teil des Gewinns eines Unternehmens, der an die Anteilseigner entrichtet wird. Bei Aktiengesellschaften spricht man dabei auch von der Dividende.

Alternativer Investmentfonds

Alternative Investment Fonds (AIF) sind Geldanlagen, die nicht auf die klassischen Finanzprodukte wie Aktien, Anleihen, börsennotierte Investmentfonds oder andere an der Börse gehandelte Papiere setzen. Das Angebot an alternativen Investments reicht von edlen Autos und Edelmetallen über Waldgrundstücke, Immobilien, Kunstwerken bis hin zu Weinen. Die bekanntesten alternativen Investments sind Hedgefonds und Beteiligungen im Private-Equity-Sektor. Immobilien zählen zu Alternativen Investments, wenn die Anleger mit einem Renditeziel investieren - bedeutet, ein Immobilienerwerb zum Eigennutz wird nicht als AIF bezeichnet. Dabei kann es sich um ein direktes Investment handeln oder den Erwerb einer Fondsbeteiligung. Die AIF sind für Anleger gedacht, die ihr Geld langfristig anlegen möchten. Die Laufzeiten liegen je nach Produkt bei ein paar Jahren, können aber auch durchaus wesentlicher länger gehen.

BaFin

Die BaFin (Bundestanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) ist als eine selbstständige Anstalt öffentlichen Rechts die oberste Bundesbehörde und Finanzaufsicht über sämtliche Dienstleistungsunternehmen der deutschen Finanzbranche. In ihrer Funktion als zuständige Aufsichtsbehörde überwacht die BaFin Transaktionen und Geschäftsvorgänge innerhalb der Finanzmärkte. Als eine staatliche Behörde unterliegt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesfinanzministeriums. Die BaFin wird von einem Direktorium als Leitungsebene gesamtverantwortlich vertreten und finanziert ihren Haushalt aus festgesetzten Gebühren sowie Umlagen der zu beaufsichtigenden Institute und Unternehmen. Der Tätigkeitsschwerpunkt besteht in der gewissenhaften und lückenlosen Kontrolle sowie Beaufsichtigung aller Bereiche des Finanzwesens in der Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel von Banken, Versicherungen, Pensionsfonds und des sonstigen ganzheitlichen Wertpapierhandels.

Beteiligungsdarlehen

Ein Beteiligungsdarlehen ist eine spezielle Art eines Darlehens. Dabei wird ein Kapitalgeber am Umsatz oder Gewinn eines Unternehmens beteiligt, für welches er eine zweckgebunde Kapitalinvestition getätigt hat. Während eine Verzinsung zwar zusätzlich möglich ist, muss sie hierbei jedoch eine untergeordnete Rolle spielen bzw. zwangsläufig gewinnorientiert sein.

Bonität

Bonität bezeichnet die Fähigkeit und die Bereitschaft eines Schuldners, dass er seine zukünftigen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und vollständig erfüllt. Häufig steht der Begriff Bonität im Zusammenhang mit der Gewährung eines Kredits, denn die Banken bewilligen einen Kredit nur an Kunden, die eine ausreichende Bonität aufweisen können. Auch Shops im Internet oder Versandhäuser prüfen öfter im Vorfeld die Bonität der Kunden, bevor die Waren versendet werden. Somit bedeutet die Bonität grundsätzlich eine Zahlungsfähigkeit und eine Kreditwürdigkeit.

Crowdinvestment

Investment-Crowdfunding ist eine Möglichkeit, Geld für ein Unternehmen oder eine Unternehmung zu beschaffen, indem eine große Anzahl von Geldgebern einen relativ kleinen Betrag investiert.

Diversifikation

Diversifizierung ist eine Risikomanagementstrategie, bei der eine Vielzahl von Anlagen in einem Portfolio gemischt wird. Ein diversifiziertes Portfolio enthält eine Mischung aus verschiedenen Anlagetypen und Anlageformen, um das Ausfallrisiko eines einzelnen Vermögenswerts zu begrenzen. Der Grundgedanke hinter einer Diversifizierung ist, dass ein Portfolio, das aus verschiedenen Arten von Vermögenswerten aufgebaut ist, im Durchschnitt höhere langfristige Renditen erzielt und das Risiko jedes einzelnen Bestands oder Wertpapiers verringert.

Dividende

Dividenden entstehen, wenn ein Anleger durch einen Aktienkauf Miteigentümer eines Unternehmens wird. Im Gegenzug werden die Aktionäre am Erfolg, also am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Diese Auszahlung nennt man Dividende, die gewöhnlich einmal pro Jahr ausgeschüttet wird.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist derjenige Anteil des Kapitals, der den Eigentümern eines Unternehmens gehört. Der Anteil, der nicht durch Kredite oder sonstige Geldgeschäfte finanziert wurde. Das Kapital steht dem Unternehmen unbefristet zur Verfügung und unterliegt auch keiner Rückzahlungspflicht. Das Gegenstück zum Eigenkapital ist das Fremdkapital. Eigen- und Fremdkapital stellen in Summe das Gesamtkapital des Unternehmens dar.

Emittent

Als Emittent bezeichnet man den Herausgeber von Wertpapieren. Bei Aktien ist demnach das Unternehmen hinter der Aktie der Emittent, während bei Anleihen ein Unternehmen, eine öffentliche Körperschaft, der Staat oder andere Institutionen als Emittent auftreten können. In unserem Falle ist tokenstreet der Emittent hinter den angebotenen Investmentmöglichkeiten.

Erwerbsnebenkosten

Als Erwerbsnebenkosten werden alle Kosten bezeichnet, die in direktem Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie stehen. Dabei unterscheidet man zwischen den fixen Nebenkosten eines Erwerbs, die kaum Einsparungspotential bieten und den variablen Nebenkosten, die individuell erhoben werden. Bei einem traditionellen Immobilienerwerb können diese Kosten bis zu 15% des Kaufpreises betragen.

ETF

Bei einem Exchange Traded Fund (ETF) handelt es sich um einen börsengehandelten Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Indezes, wie beispielsweise des DAX, abbildet. Ein ETF ermöglicht es jemanden, mit einem Wertpapier kostengünstig in ganze Märkte zu investieren. Neben Aktien können Sie mit ETFs auch in viele andere Anlageklassen investieren. ETFs bilden im Grundgedanken eins zu eins einen Marktindex nach und können – wie eine Aktie – jederzeit an der Börse gehandelt werden.

Family Office

Family Offices verwalten das Vermögen einer oder mehrerer wohlhabender Familien. Ihr Ziel ist es, das Familienvermögen zu erhalten und auch zu vermehren. In einem Family Office entwickeln Experten entsprechende Strategien und kümmern sich darum, dass das Vermögen der jeweiligen Familie rechtssicher angelegt ist.

Fremdkapital

Fremdkapital ist, was nicht den Eigentümern eines Unternehmens zusteht. Es ist die Bezeichnung für die in der Bilanz dargestellten Schulden der Unternehmung (Verbindlichkeiten und Rückstellungen), die rechtlich oder wirtschaftlich verursacht worden sind. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen kurzfristigem, mittelfristigem und langfristigem Fremdkapital. Das Gegenteil zum Fremdkapital ist das sogenannte Eigenkapital. Eigen- und Fremdkapital stellen zusammen das Gesamtkapital des Unternehmens dar.In der Bilanz wird das Fremdkapital auf der Passivseite ausgewiesen. Es umfasst sowohl die Verbindlichkeiten als auch die Rückstellungen.

Geschlossener Immobilienfonds

Ein geschlossener Fonds oder geschlossener Investmentfonds ist ein Investmentfonds, bei dem eine feststehende Anzahl von Investmentzertifikaten oder eine feststehende Kapitalsumme eingeworben wird, ohne dass Fondsanteile an den Fonds selbst zurückgegeben werden können.

Hedgefonds

Hedgefonds sind eine spezielle Art von Investmentfonds und verfolgen eine sehr spekulative Anlagestrategie mit dem Ziel, eine möglichst hohe Rendite zu erwirtschaften. Anleger von Hedgefonds gehen damit ein erhöhtes Risiko eines vollständigen Kapitalverlustes ein. Aus diesem Grund wurden Hedgefonds ursprünglich nicht für Privatanleger, sondern für institutionelle Anleger geschaffen. Ziel dessen war es, Aktiengeschäfte gegen Risiken - wie zum Beispiel einer negativen Marktentwicklung - abzusichern. Dabei bilden sie mit Hilfe von verschiedenen finanzmathematischen Methoden Anlagestrategien und stellen ein umfangreiches Portfolio an Aktienkäufen oder Optionen zusammen. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Leerverkäufe, bei welchen die Hedgefondsmanager auf steigende oder fallende Kurse setzen.

Institutionelle Investoren

Im Wertpapierrecht und Anlegerschutz wird zwischen dem Privatanleger und dem institutionellen Anleger unterschieden. Privatanleger sind überwiegend natürliche Personen, während institutionelle Anleger zu den Unternehmen gehören. Diese Einteilung hat Rechtsfolgen im Hinblick auf die Anlageberatung.

Internal Rate of Return (IRR)

IRR ist die Abkürzung von Internal Rate of Return, das kommt aus dem Englischen. Damit wird der interne Zinsfuß bei Investitionen bezeichnet. Im Deutschen wird die Bewertungsmethode auch IZF genannt. Der interne Zinsfuß ist eine wichtige Kennzahl der Finanzmathematik. Mit dem internen Zinsfuß wird die mittlere jährliche Rendite bei Investitionen oder Kapitalanlagen berechnet, die unregelmäßige und schwankende Erträge liefern. Dementsprechend oft kommt der interne Zinsfuß im betriebswirtschaftlichen Alltag zum Einsatz. Die Interne-Zinsfuß-Methode wurde ursprünglich entwickelt, um die Wirtschaftlichkeit von Investitions- oder Kapitalanlageentscheidungen zu bestimmen. Auf Grundlage des internen Zinsfußes kann ein Unternehmen verschiedene Investitionen und Kapitalanlagen vergleichbar machen und entscheiden, welche Alternative am vorteilhaftesten für die Geschäftstätigkeit ist.

Laufzeit

Im Finanzbereich bezieht sich die Laufzeit auf die vertraglich vereinbarte Zeitspanne bis zur Fälligkeit eines Darlehens oder die Dauer einer gewinnbringenden Geldanlage.

Mezzanine Kapital

Mezzanine-Kapital ist ein Sammelbegriff für mehrere Finanzierungsarten. Hierbei handelt es sich um eine Mischform aus Eigenkapital und Fremdkapital. Dabei vereint das Mezzanine-Kapital die klassische Variante des Eigenkapitals mit den Merkmalen des Fremdkapitals.Die dazu verwendeteten Finanzierungsinstrumente, auch als hybride Finanzierungsinstrumente bezeichnet, sind unter anderem Genussrechte, partiarische Darlehen oder stille Beteiligungen. Je nachdem welches Finanzierungsinstrument verwendet wird, kann der Mischcharakter des Mezzanine-Kapitals eher nahe dem Eigenkapital oder nahe dem Fremdkapital eingestuft werden.Vier Eigenschaften zeichnen Mezzanine Kapital aus:

1. Rückzahlungsverpflichtung: Mezzanine-Kapital steht nur für eine bestimmte Zeit zur Verfügung und muss anschließend zurückgezahlt werden.

2. Mögliche höhere Rendite: Mezzanine Finanzierungen sind oft mit einem höhreren Risiko behaftet. Das äußert sich in einer höheren Rendite für den Mezzanine-Kapitalgeber.

3. Nachrangigkeit: Gestattetes Mezzanine-Kapital ist oft mit einem Rangrücktritt verbunden, im Falle einer Insolvenz wird das Mezzanine-Kapital erst nach dem Kapital der normalen Gläubiger verwendet, aber noch vor den Eigenkapitalgebern. In solchen Fällen wird das Mezzanine-Kapital als wirtschaftliches Eigenkapital betrachtet, da es auch für Verluste haftet.

4. Gerine Mitsprachrechte: Die Kapitalgeber der Mezzanine-Finanzierung haben ein stark eingeschränktes Mitspracherecht im operativen Geschäft. Die betreffen im Wesentlichen die Informationsansprüche und Kontrollmöglichkeiten.

Private Equity

Private Equity ist eine alternative Form der privaten Finanzierung abseits der öffentlichen Märkte, bei der Fonds und Investoren direkt in Unternehmen investieren oder sich an Übernahmen von solchen Unternehmen beteiligen. Das Kapital für Private Equity wird von institutionellen und privaten Anlegern bereitgestellt und kann zur Finanzierung neuer Technologien, für Übernahmen, zur Erweiterung des Betriebskapitals und zur Stärkung und Festigung der Bilanz verwendet werden. Ein Private-Equity-Fonds hat Limited Partners (LP), die typischerweise 99 Prozent der Anteile an einem Fonds besitzen und beschränkt haften, und General Partners (GP), die 1 Prozent der Anteile besitzen und voll haften. Letztere sind auch für die Durchführung und den Betrieb der Investition verantwortlich.

Rendite/Risiko Profil

Das Verhältnis des erwarteten Kapitalgewinns zum Risiko der Geldanlage wird Rendite-Risiko-Profil genannt.

Security Token

Ein Wertpapier kann durch ein Security-Token repräsentiert werden, das auf der Blockchain abgebildet wird. Wenn ein Wertpapier durch einen Security Token auf der Blockchain abgebildet wird, handelt es sich um ein elektronisches Wertpapier, das durch Code dargestellt wird. Die Blockchain dient als elektronisches Register. Dieses basiert auf einem Netzwerk aus mehreren miteinander verbundenen Servern. Alle Transaktionen werden kryptografisch verschlüsselt und auf allen Servern in gleicher Weise gespeichert und sind somit vor Fälschungen geschützt. Das heißt, wenn ein Sicherheits-Token einmal auf der Blockchain abgebildet ist, kann sein Inhalt nachträglich nicht mehr verändert werden.

SPV

Bei einem SPV (special purpose vehicle) handel es sich um eine Zweckgesellschaft, diese ist eine juristische Person, die für einen klar definierten Zweck gegründet wird. In unserem Fall gründen wir Zwecksgesellschaften (SPV), um die Anteile an den jeweiliegen Zielinvestments repräsentieren zu können.

Thesaurierung

Im Wirtschaftsleben gibt es zwei Arten mit Erträgen, Gewinnen oder Überschüssen umzugehen. Zum einen werden diese ausgeschüttet und kommen Eigentümern oder Kapitalanlegern sofort zugute. Oder sie verbleiben für spätere Zeiträume im Unternehmen bzw. Anlageobjekt. Somit werden die von einer Organisation erwirtschafteten Gewinne nicht ausgegeben oder ausgeschüttet. Diesen Vorgang bezeichnet man als Thesaurierung. Das ist beispielsweise bei Investmentfonds der Fall. Wenn es zu einer Thesaurierung kommt, werden die im Veranlagungszeitraum erwirtschafteten Erträge eines Fonds nicht an die Anteilseigner des Fonds ausgeschüttet, sondern zur Erhöhung des Fondsvermögens verwendet (thesauriert). Somit haben die einzelnen Anteile einen höheren Eigenwert.

Venture Capital

Venture Capital (VC) ist eine Form von privaten Beteiligungsfinanzierungen, die von Risikokapitalfirmen oder -fonds für Start-ups, Unternehmen in der Frühphase und aufstrebende Unternehmen bereitgestellt wird. Dabei werden Unternehmen finanziert, denen ein hohes Wachstumspotenzial zugeschrieben wird oder die ein hohes Wachstum (in Bezug auf die Anzahl der Mitarbeiter, den Jahresumsatz, den Umfang der Geschäftstätigkeit usw.) aufweisen. Venture-Capital-Firmen oder -Fonds investieren in diese Unternehmen in der Frühphase und erhalten dafür Eigenkapital oder eine Eigentumsbeteiligung.

Volatilität

Die Volatilität ist in der Wirtschaft eine Kennzahl die das Risiko eine Anlageklasse beschreibt. Die Volatität beschreibt, wie sehr ein Wert, beispielsweise ein Aktiekurs, in einem bestimmten Zeitraum schwankt. Eine hohe Schwankung / Volatilität könnte dabei für Marktteilnehmer ein Kursrisiko bei Finanzprodukten beinhalten.

Wertpapierhandelsgesetz

Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) reguliert in Deutschland den Wertpapierhandel. Es dient insbesondere der Kontrolle von Dienstleistungsunternehmen, die Wertpapiere handeln, sowie Finanztermingeschäften, und auch dem Schutz des Kunden.